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330 000 Einwohner können sich nicht irren, wenn sie freiwillig in Bielefeld wohnen, der „freundlichen Stadt am Teutoburger Wald“, wie sich die ostwestfälische Metropole gern selbst tituliert. In der Tat bietet Bielefeld Einheimischen wie Gästen gleichermaßen eine überraschende Vielfalt an Kultur und Freizeitaktivitäten mit ausgebauter Verkehrsinfrastruktur, breit gefächerter Gastronomie und guten Unterkunftsmöglichkeiten. Die Zeiten als Zentrum der Leinenindustrie sind längst vorbei. Das Leineweber-Denkmal am Altstädter Kirchplatz aus dem Jahre 1909, das Historische Museum zur Stadtgeschichte und Industriekultur in der ehemaligen Ravensberger Spinnerei und das Museum Wäschefabrik verweisen immer noch auf die wirtschaftlichen Wurzeln der Stadt, die bereits 1214 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Wenig später begann auch der Bau der Sparrenburg, die bis heute das Wahrzeichen der Stadt darstellt. Heute ist Bielefeld vor allem Standort der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der Druck- und Bekleidungsindustrie, sowie der Bauwirtschaft und des Maschinenbaus. Namhafte Betriebe mit Weltruf wie Oetker, Schüco, Seidensticker oder Windsor haben sich im Zentrum des ostwestfälischen Wirtschaftsraumes mit rund 2 Millionen Einwohnern niedergelassen. Wirtschaft, Sport und Kultur gehen hier Hand in Hand. Das kann man schon an den Namen der großen Veranstaltungszentren ablesen, die Seidenstickerhalle, Rudolf-Oetker-Halle oder SchücoArena heißen. In einer Stadt mit schön erhaltenem Altstadtkern lässt es sich bekanntlich bestens shoppen. Und Bielefeld hat nicht nur einen Alten Markt mit sehenswerten historischen Patrizierhäusern, sondern jede Menge Fußgängerstraßen zwischen Bahnhof und Sparrenburg. Sechs vollklimatisierte Einkaufspassagen lassen vergessen, dass Bielefelder Schandmäuler ihre Heimatstadt auch „freundliche Baustelle am Teutoburger Regenwald“ nennen. Aber schlechtes Wetter kann dem Besucher gleichgültig sein. 13 Museen warten auf den Besuch besonders kulturbeflissener Gäste. Wem nach so viel intellektuellem Kitzel der Sinn nach profanen gastronomischen Angeboten steht, der kann allein in der Stadtmitte aus 120 Lokalen, Restaurants, Cafés und Kneipen wählen. Sechs Kinozentren, Filmpaläste und Lichtspieltheater zeigen aktuellen Kintopp zwischen Hollywood und Cannes, bevor es fürs Pantoffelkino auf DVD oder im Internet verfügbar ist. Im Filmkunsttheater Kamera laufen durchaus auch Klassiker der Filmgeschichte. Wann der bekannteste Film des legendären Bielefelder Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau über die Leinwand geflimmert ist, ließ sich nicht ermitteln. „Nosferatu, eine Symphonie des Grauens“ war jedenfalls zur Uraufführung anno 1922 alles andere als ein langweiliger Streifen.
Wandern und Spazierengehen Was für die einen der blanke Horror, ist für die anderen die pure Erholung: Wandern und Spazierengehen in landschaftlich reizvollster Umgebung. Für die fußläufig starken Zeitgenossen gibt es Richtung Hermannsdenkmal im Teutoburgerwald einiges zu erwandern. Das 580 Kilometer lange Wegenetz ist schon eine Hausnummer bei entspannter Gangart. Bürgerpark, Botanischer Garten mit Alpinum, Bambusgärten, Steingarten und einer beachtlichen Rhododendron- und Azaleensammlung, Nordpark, Ravensberger und Rochdale Park, der Brackweder Stadtpark und der Japanische Garten bieten Naturerlebnisse ohne Ende. Und dass die Bielefelder zu feiern wissen, beweisen sie beim jährlichen Sparrenburgfest, beim Leinewebermarkt und beim Run&Roll-Day, einem Großevent des Rollschuhsports. |
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Center TV ist der offizielle TV Partner der Deutschen Fußball Route NRW. In ganz NRW werden zwischen dem Ende der Saison 2011/2012 und dem Beginn der Europameisterschaft insgesamt 15 Sendungen aus den 15 DFR Städten ausgestrahlt und sind anschließend auch in der Mediathek von Center TV zu finden.