Aachen


Quellen, Heilwasser und Thermalbäder

Prominente Söhne und Töchter der Stadt gibt es in Aachen, der westlichsten Stadt Nordrhein-Westfalens, reichlich. Ex-Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff, Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, Architekt Ludwig Mies van der Rohe und der erste DFB-Präsident Gottfried Hinze, um nur einige zu nennen, haben – jeder auf seine Weise – ihre Heimatstadt weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Bei
24 Kilometern Stadtgrenze zu Belgien, 22 Kilometern zu den Niederlanden und 39 zum Rest von NRW zwangsweise mit internationalem Anspruch.

imagesNoch berühmter jedoch sind die zahlreichen Quellen, Heilwasser und Thermalbäder, die bereits die Germanen, die römischen Legionäre und später Kaiser Karl der Große, Zar Peter der Große und Preußenkönig Friedrich der Große zu schätzen wussten. Warum Aachen seinen offiziellen Titel "Bad Aachen" nicht benutzt, wissen die Stadtväter am besten: Die Vermeidung garantiert, dass Aachen bei alphabetischen Auflistungen immer vorne steht.

Ganz vorne steht Aachen auch als Technologie- und Forschungszentrum. Nicht nur an der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und der Fachhochschule Aachen wird weit in Richtung Zukunft gedacht. Die dichte Forschungs-Infrastruktur sucht weltweit ihresgleichen und bildet die ideale Grundlage für den Wissenstransfer von der Hochschule in die High-Tech-Unternehmenspraxis.

Grenzenloses Zusammenleben wird in Aachen besonders groß geschrieben. Die Lage im Dreiländereck von Deutschland, Niederlande und Belgien begünstigte eine Besonderheit. Im grenzüberschreitenden Gewerbegebiet "Avantis" werden die jeweiligen Standortvorteile auf deutscher und niederländischer Seite geschickt kombiniert. Hier zeigt sich augenfällig: Europa ist Alltag in Aachen. Denn Aachener Bürger wohnen nicht selten in Belgien oder den Niederlanden, Belgier und Niederländer arbeiten problemlos in Aachen.

Nicht zuletzt beeindruckt die Grenzstadt den Touristen durch seine Fülle an Sehenswürdigkeiten, Kunstschätzen und Kulturgütern, allen voran das erste deutsche UNESCO-Weltkulturerbe: Der Aachener Dom. Aber auch das mittelalterliche Ponttor, der Karlsbrunnen, das Ludwig-Forum, die Domschatzkammer, der Krönungssaal des historischen Rathauses, das Suermondt-Ludwig-Museum, die Burg Frankenberg, das Haus Löwenstein, das Marschiertor, das Belvedere, der Elisenbrunnen, die Synagoge, das Couven-Museum, das Universitätsklinikum und das RWTH-Hauptgebäude sind eine Entdeckungstour wert.

Mit Recht wird Aachen beschrieben als eine Stadt, die mit der Geschichte verheiratet ist und mit der Zukunft flirtet.

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(2)   Freizeittips für Aachen