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Sieht man einmal von lokalen Pokalen ab, konnte die SG Wattenscheid in ihrer abwechselungsreichen Vereinsgeschichte keine Titel gewinnen. Bedächtig aber konstant ging es jedoch aufwärts. Mit Klaus Steilmann hatte der Verein seit 1958 einen echten Gönner im Rücken, der 1970 auch den Vorsitz übernahm. 1969 gelang der Aufstieg in die traditionsreiche Regionalliga West, in der sich die SG schnell etablierte. Gute Fußballer gab es frühzeitig in Wattenscheid. Schon 1959 wurde mit Theo Ostermann der erste Spieler für die damals satte Summe von 4.000 Mark transferiert. 1974 scheiterte die SG in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga und musste in der neugegründeten Im gleichen Jahr stiegen die Profis zwar sportlich aus der nun eingleisigen 2. Bundesliga ab, profitierten aber vom Lizenzentzug für den TSV München 1860. In der Folge meist im Liga-Mittelfeld beheimatet gelang 1990 aber der rasante Aufstieg in die Bundesliga. Bongartz, der als Trainer zurückkehrte, schaffte das Husarenstück im ersten Anlauf. Nach einem 11., einem 16. und einem 14. Rang, konnte der Klassenverbleib erst 1994 nicht geschafft werden. Im Abstiegsjahr ging sogar Bongartz und gab das Zepter an Ex-Profi Frank Hartmann weiter. Danach bestieg die SG den Fahrstuhl zwischen Zweitklassigkeit und der Regionalliga, ehe es sogar bis in die Oberliga und die Verbandsliga runter ging. 2008 gelang der Aufstieg in die neue NRW-Liga. Die Erinnerung an vier tolle Jahre im Oberhaus blieb trotzdem haften – und ein Mal, am 11. September 1992 konnte man sogar den großen Stadtrivalen VfL Bochum mit 2:0 bezwingen. |
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