Sehenswertes in Münster


Botanischer Garten

Der Botanische Garten ist die größte Parkanlage Bielefelds und liegt am Berghang des Teutoburger Waldes. Die im Jahr 1912 angelegte Grünanlage besticht durch seine enorme Pflanzenvielfalt. Besonders die Rhododendren- und Azaleensammlung sowie der Steingarten, das Alpinum und der Arznei- und Gewürzgarten erfreuen sich großer Beliebtheit. Für die ganz jungen Besucher gibt es einen Spielplatz.

Am Kahlen Berg 16, 33617 Bielefeld

 

Ravensberger Park

Gleich drei informative und attraktive Sehenswürdigkeiten können Sie, nah am Stadtzentrum, im Ravensberger Park entdecken, der mit dem Rochdale Park eine Einheit bildet und die Gebäude einer alten Spinnerei umgibt. Die Ravensberger Spinnerei (Foto) wurde in den Jahren 1855 - 1857 erbaut und gehörte ehemals zu einer der größten Flachsspinnereien Europas. Heute befinden sich hier die Volkshochschule und Veranstaltungsräume für kulturelle Darbietungen aller Art. Das Historische Museum befasst sich mit der Geschichte Bielefelds und seiner Region. Insbesondere das Industriezeitalter Mitte des 19. Jahrhunderts wird anschaulich dargestellt. Das Museum Huelsmann zeigt Meisterwerke des europäischen Kunsthandwerks aus Renaissance, Barock und Klassizismus. Dazu gehören Keramik, englische Möbel, Wandteppiche und wissenschaftliche Instrumente. Insgesamt rund 150.000 Einzelobjekte warten auf den Besucher. Es liegt in der ehemaligen Direktorenvilla der Spinnerei.

Ravensberger Park 3, 33607 Bielefeld

www.museumhuelsmann.de

www.historisches-museum-bielefeld.de

 

Heimat-Tierpark Olderdissen,

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Botanischen Garten, etwa vier Kilometer von der Innenstadt entfernt, sagen sich Bär, Wildschwein, Marder & Co. gute Nacht. Über 430 Tiere in 100 verschiedenen Arten leben auf dem ca. 15 Fußballfelder großen Gelände artgerecht miteinander. Die scheinbar naturbelassene Anlage umfasst Wiesen, Wälder und Teiche und zieht nicht nur große und kleine Menschen, sondern auch frei lebende Tiere immer wieder an. Das Besondere an diesem Tierpark? – Sie können kommen, wann Sie wollen, der Park hat rund um die Uhr geöffnet und kostet keinen Eintritt.

Dornberger Str. 149 a, 33619 Bielefeld

 

namu Museum Natur, Mensch, Umwelt

Das namu, ein Naturkundemuseum der besonderen Art, ist im Spiegelshof, einem der wenigen erhaltenen Adelshöfe aus dem Jahr 1530, untergebracht. Zwar wurde es im März 2004 offiziell eröffnet, doch seine Vorgeschichte reicht bis in das vorletzte Jahrhundert. Im Kellergewölbe veranschaulicht eine außergewöhnliche Ausstellung die Entstehung der Mineralien und ihre Bedeutung im täglichen Leben. Das Museum befasst sich zudem mit Zukunftsthemen wie Klimawandel oder Verknappung der Bodenschätze. Sonderausstellungen, museumspädagogische Programme und Aktionstage runden das Angebot bei äußerst sozialen Eintrittspreisen ab.

Kreuzstr. 20

www.namu-ev.de

 

Kunsthalle Bielefeld

Die Kunsthalle liegt nahe der Altstadt und ist Museum und Ausstellungshaus zugleich. Die Sammlung widmet sich moderner und zeitgenössischer Kunst des 20. Jahrhunderts und umfasst unter anderem Werke von Picasso und Max Beckmann. Sonntags um 11:30 Uhr veranstalten die Kuratoren der Kunsthalle öffentliche Führungen. Sie geben Einblicke in die inhaltlichen Schwerpunkte der Ausstellungen und die Organisation hinter den Kulissen des Museums. Sicher eher etwas für Erwachsene, deshalb gibt es für die 5 bis 12 jährigen Nachwuchskünstler eine eigene Malstube.

Artur-Ladebeck-Str. 5, 33602 Bielefeld, Telefon: 0521/3299950-0

www.kunsthalle-bielefeld.de

 

Altstädter Nicolaikirche

Die Altstädter Nicolaikirche ist die älteste Stadtkirche Bielefelds. Die ursprüngliche Hallenkirche wurde 1236 zur selbständigen Pfarrkirche ernannt, die heutige Bauform datiert aus dem Jahr 1340. Der Bombenhagel des 2. Weltkrieges ließ vom Gotteshaus nicht viel übrig. Die Sanierung und Umgestaltung der Kirche dauerte mehrere Jahre und fand 1963 mit der Einweihung des Glockenspiels ihren Höhepunkt. Dreimal täglich (um 9.00, 12.30 und 18.00 Uhr) prüft der Küster zur Freude der Zuhörer, ob das Glockenspiel noch in Ordnung ist. Sehenswert sind die Christusfigur (um 1420), der Antwerpener Altar (um 1520), der historische Kronleuchter, ein Abendmahlskelch aus der 2. Hälfte des 14. Jh. und die Beckerath-Orgel.

Altstädter Kirchstr./Niedernstr.

 

Ev. Neustädter Marienkirche

Die 52 Meter lange und 78 Meter hohe Marienkirche, eine hochgotische Hallenkirche mit zwei Türmen mitten im Zentrum, ist ein unübersehbares Wahrzeichen der Stadt und stellt eines der kunsthistorisch bedeutendsten Baudenkmäler Bielefelds dar. Bereits im Jahr 1292 urkundlich erwähnt, wurden die Türme erst Anfang des 16. Jahrhunderts im gotischen Stil vollendet. Auch diese Kirche blieb von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg nicht verschont. Die im 17. Jahrhundert ersetzten Turmhelme wurden dabei völlig zerstört. Sie wurden im Zuge der Restaurierungsarbeiten bis 1965 im gotischen Stil neu errichtet und erlangten ihre charakteristisch spitze Form. Das bedeutendste Kunstwerk im Inneren des Gotteshauses ist der gotische Marienaltar (um 1400), der von einem anonymen Künstler gefertigt wurde.

Kreuzstr., Gemeindebüro, Papenmarkt 10a, Telefon: 0521/60854

www.marienkirche-bielefeld.de

 

Bodendenkmal „Archäo Welle“

In der Nähe des Alter Markt können Sie rund um die Uhr Teile der alten Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert besichtigen. Sie trennte bis 1520 die Alt- von der Neustadt, danach wurden die beiden Stadtteile zusammengelegt. Bei den Ausgrabungen sind neben den Mauerresten noch weitere Alltagsgegenstände und Werkzeuge gefunden worden, die wissenschaftlich ausgewertet werden.

Am Bach 18, 33602 Bielefeld